Bernsteingewinnung

 

Die einfachste und wahrscheinlich die älteste Möglichkeit, ist das sammeln von Bernstein am Strand, insbesondere nach heftigen Winterstürmen. Beträchtliche Mengen von Bernstein liegen im Sediment am Grund und werden zusammen mit einem Gemisch aus Algen, Stangen und Schmutz an den Strand geworfen. Eine effektive Methode, die bis heute in Polen angewendet wird ist das, fischen des Bernsteins bei stürmischer See mit einem großem Fischernetz, wenn die bernsteinklumpen durch, das Wasser von dem Grund angehoben werden. Bernstein kann man nicht nur am Meer finden, sondern auch an den Ufern von Seen, Flüssen und Wasserläufen. Außerdem kann, der Boden in verschiedenen Stellen Bernstein in sehr großen Mengen enthalten.  Es wurde ein Verfahren, zum direkten Unterdruck ausspülen aus dem Grundwasser erfunden. Der befreite Bernstein steigt nach oben und kann mit dem Netz rausgeholt werden. Schließlich gibt es auch Minen, große und kleine, die einfach Gruben mit Brettern sind und umfangreiche Tagebaue, mit ebenfalls  unterirdischen Orten. Aus den Minen wird der meiste Bernstein geschürft. Bodenaushub wird auf einem Sieb mit unterschiedlicher Dichte ausgewaschen. Neben seiner dekorativen und industrielle Qualitäten ist der Bernstein eine wichtige Quelle von Informationen über die Welt, die mal existierte, dank der Pflanzen und Tierinklusen. Diese Quelle ist immer noch unterbewertet. Tausende von Inklusen Sammlungen die in Museen der Welt aufbewahrt werden, sind nur ein Bruchteil von dem, was jedes Jahr aus der Erde kommt. Museen kaufen bis heute Bernsteininklusen hauptsächlich aus den Händen von Juwelieren und Amateuren, die wählen natürlich nur die schönsten und größten bernsteinstücke, die einen schönen Insekt enthalten. Entsprechend hoch ist der Preis. Unterdessen ist bekannt, dass die zahlreichsten Inklusionen in unauffälligen, kleinen Stücken von braunen oder goldenen Bernstein enthalten sind. Die Inklusionen in ihnen sind in der Regel schlecht sichtbar, oft nicht wahrnehmbar für das menschliche Auge.  Der Bernstein selbst ist unattraktiv, leicht brüchig und ist nicht für Schmuck geeignet- daher wird er durch Bernsteinsucher abgelehnt und geht in Chemieanlagen, wo er mitunter in Kolophonium oder Lack verarbeitet wird. Auf diese Weise verschwinden jedes Jahr riesige Mengen an unerkannten Inklusionen. Ein geübtes Paläontologen Auge kann mit einem Stereomikroskop bewaffnet, 5-20 Inklusionen in 100 untersuchten geschichteten Bernsteinstücken finden.  Das Bewusstsein für den wissenschaftlichen Wert von Bernsteininklusen wächst und wächst mit ihren Sammlungen in den Museen der Welt.